24.03.2016

Junge Union Heidelberg fordert stärkeren Schutz verfolgter Christen


Weltweit leiden mehr als 100 Millionen Christen unter Unterdrückung und Verfolgung.

 

Die Anzahl der wegen ihres Glaubens ermordeten Christen und der attackierten Kirchen hat sich im letzten Jahr nach übereinstimmenden Berichten nahezu verdoppelt. Mittlerweile sind die Christen nicht die einzige, aber die zahlenmäßig am stärksten von Bedrängnis und Verfolgung betroffene Glaubensgemeinschaft weltweit.

 

Eine Situation, der auch die Junge Union Heidelberg angesichts des islamistischen Terrors des Islamischen Staates (IS) oder von Boko Haram in Afrika nicht tatenlos zusehen will, wie Till Nierhoff, Vorsitzender des Verbandes unterstreicht: „Was wir in vielen Teilen der Welt erleben, ist ein Exodus von Christen und eine gezielte Verfolgung im Stil ethnischer Säuberung. Deutschland und Europa, aber auch die gesamte Weltgemeinschaft sind aufgerufen, die Anstrengungen zum Schutz verfolgter Christen deutlich zu verstärken!“ Lebten vor 2003 noch über eine Million Christen im Irak, sind es heute weniger als die Hälfte. Das gleiche trifft auf Syrien zu, wo die über zweitausend Jahre alte christliche Struktur unwiderruflich verloren ist, selbst wenn die Christen irgendwann zurückkehren sollten.

 

„Besonders jetzt an Ostern, dem höchsten Fest im Kirchenjahr, wollen wir die Augen vor religiösem Fanatismus und Gewalt gegen Christen nicht verschließen und ein Zeichen unserer Verbundenheit setzen - daher rufen wir zu Spenden für notleidende Christen auf“, macht der Referent für Menschenrechte und Integration, Philipp von Wolf-Metternich, abschließend deutlich.

 

Gespendet werden kann an die Organisation „Open Doors“, die in über 50 Ländern verfolgte Christen unterstützt. Ein Spendenkonto ist eingerichtet bei der Postbank Karlsruhe (IBAN: DE67 66010075 0315 1857 50, BIC: PBNKDEFFXXX). Um nachhaltig auf diese Situation aufmerksam zu machen, findet eine gemeinsame Veranstaltung der Jungen Union Deutschlands, der CDU/CSU Bundestagsfraktion und der Konrad-Adenauer-Stiftung am Ostersamstag in Stuttgart statt.


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